Zweite Bewerbungsrunde startet

Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsvorteil: Zunehmend haben Unternehmen erkannt, dass Fachkräfte ihren Arbeitsplatz auch danach aussuchen, ob sie Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren können. Diese Entwicklung haben auch die Familienbündnisse von Stadt und Landkreis Osnabrück aufgegriffen und im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen und weiteren Kooperationspartnern die Auszeichnung „Familienfreundliche Arbeitgeber“ verliehen. Nun startet nun die zweite Runde, Bewerbungsschluss ist der 31. Mai.

41 Unternehmen konnten die Initiatoren im ersten Durchgang auszeichnen. Nun sollen weitere folgen. Allerdings müssen Arbeitgeber verschiedene Kriterien erfüllen, um das Qualitätssiegel zu erhalten. Mindestanforderungen enthält ein Fragebogen, der sieben Bereiche umfasst.  Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Angebote zur Kinderbetreuung oder finanzielle Zuschüsse für Familien. Dazu werden Unternehmenskultur und Personalentwicklung in den Blick genommen. Im Anschluss an die Sichtung der Bewerbungsunterlagen erfolgt ein Unternehmensbesuch durch Mitglieder der Auswahljury, bei dem die Angaben aus dem Fragenbogen vertiefend besprochen werden.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bietet aber nicht nur den Mitarbeitern Vorteile sondern auch dem jeweiligen Unternehmen. Denn für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist Familienfreundlichkeit eine der wichtigsten gehaltsunabhängigen Kriterien bei der Wahl des Arbeitgebers. „Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind Unternehmen gut beraten, wenn sie in diesen Fragen ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter haben“, sagt Michael Lübbersmann. Dadurch falle es den Arbeitgebern leichter, Fachkräfte zu halten und neue Beschäftigte zu gewinnen, ist der Landrat überzeugt.

Stadt und Landkreis Osnabrück möchten wiederum mit dem Qualitätssiegel einen Beitrag dazu leisten, dass die Angebote der Arbeitgeber bekannter werden. „Es liegt in unserem eigenen Interesse, dass die Unternehmen die passenden Arbeitskräfte finden und für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet sind. Das kommt dem gesamten Wirtschaftsstandort zugute“, sagt Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie hier. Die Bewerbungen müssen bis zum 31. Mai bei den Wirtschaftsförderungen von Stadt oder Landkreis Osnabrück vorliegen.

 

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